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Akademie am Vormittag: Folgen der Reformation

Letzte Aktualisierung: 20.01.2018 - 17:31 Uhr

Kursnummer O200
Beginn Fr., 27.10.2017, 09:30 - 11:00 Uhr
Kursgebühr 49,00 €
Dauer 8 Termine
Kursleitung Wolf-Peter Meyer
Theologe Christian Kindel
Pastoralrefernt St. Marien Silke Ideker
Renate Schwarz-Schieferdecker
Theologin Hartmut Rehr
Theologe
Kursort

Themen zu Werten und Normen in Kirche und Gesellschaft werden aufgegriffen und diskutiert.
7,- € Einzeleintritt
Die katholische Reform im 16. Jahrhundert
In die überfälligen Reformen und die Erneuerung der abendländischen Kirche im 16. Jahrhundert waren Bewegungen in ganz Europa eingebunden. An diesem Vormittag soll es um die Reformen in der alten Lateinischen Kirche gehen, die wesentlich ein spanisches und italienisches Gesicht trugen.
Fr. 27.10.17, 9:30 - 11:00 Uhr, Christian Kindel, kath. Pastoralreferent im Dekanat Lüneburg

Reformation und Krieg
Der Augsburger Religionsfriede - "wessen Gebiet - dessen Religion" - von 1555 war ein konfessionelles Stillhalteabkommen. Einen dauerhaften Frieden hat es jedoch nicht gebracht. Im Gegenteil: Hier liegt eine der Wurzeln für einen blutigen Religionskrieg in Europa, den Dreißigjährigen Krieg. Warum?
Fr. 03.11.2017, 9:30 - 11:00 Uhr, Wolf Peter Meyer, Theologe

Der Geist des Protestantismus und die Wirtschaft
Ist der Soziologe Max Weber mit seinen Thesen über die protestantische Ethik heute noch aktuell? Welchen Zusammenhang zwischen Religion und Wirtschaftsentwicklung glaubte er zu erkennen und was sagen uns seine Thesen zu den Folgen der Reformation aus der Retrospektive? Der Vortrag richtet den Blick auf einen der großen Denker, der Wissenschaft und Gesellschaft nachhaltig geprägt hat und dessen kulturhistorische Thesen bis in die Gegenwart diskussionswürdig geblieben sind.
Fr. 10.11.2017, 9:30 - 11:00 Uhr, Dr. Heike Düselder, Historikerin

Vom Pfarrhaus zur Diakonie
Oft ein stattliches, nah bei der Kirche stehendes Haus, in dem die Pfarrfamilie wohnt bedeutet das mehr als nur eine seit der Reformation neu geprägte Lebensform? Die Offenheit eines Pfarrhauses geht eine enge Verbindung ein mit der Verbindlichkeit des Glaubens und dem Schutz der Diensträume für schutzbedürftige Gespräche.
Fr. 17.11.2017, 09.30 - 11.00 Uhr, Renate Schwarz-Schieferdecker

Luthers Zwei-Reiche-Lehre auf dem Prüfstand
Martin Luther hat die geistliche Macht durch das Wort und die weltliche Macht durch "Gesetz und Schwert" als zwei Regierweisen Gottes verstanden. Macht das in einer säkularisierten Welt noch Sinn? Raushalten oder Einmischen? Sollen Christen politische Verantwortung übernehmen? Darf die Kirche "politisch predigen"? Darüber möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Fr. 24.11.2017, 09.30 - 11.00 Uhr, Hans Hermann Jantzen, Theologe

Die Reformation und ihre Prägekraft für das Kirchenlied
Die Reformation ist ohne Musik kaum denkbar. Das Evangelium ist eine gute Nachricht, die man "singen und sagen" muss. Dann werden die Herzen bewegt und fröhlich. Von dieser Idee ist Luther ausgegangen und hat 1523 angefangen selbst Lieder zu schreiben. Auch andere hat er dazu motiviert. Die deutschsprachigen Lieder im Gottesdienst und auf der Straße haben die Welt verändert. Und können sie noch heute verändern.
Davon wollen wir hören. Und viel gemeinsam singen. Auch ganz neue Lieder
Fr. 01.12.2017, 09.30 - 11.00 Uhr, Dr. Jochen Arnold, A-Kirchenmusiker, Theologe, Direktor des Michaelisklosters Hildesheim

Gelebter Glaube zwischen Frömmigkeit und Spiritualität
"Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, (...) nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung." sagte Martin Luther. Wie hat sich die Art und Weise Glauben zu leben im Lauf der Zeit gewandelt? Glauben Menschen heute weniger als noch vor Jahrzehnten? Wie leben wir Glauben? Eine Annäherung an christliche Praxis in unserer Zeit.
Fr. 08.12.2017, 09.30 - 11.00 Uhr, Silke Ideker, Theologin

Ansichts-Sachen: Braucht Kirche Kunst?
Das Verhältnis der Kirchen der Reformation zur Kunst ist von Anfang an ambivalent und in mancher Hinsicht nur scheinbar eindeutig. Wo stehen wir heute? Kunst versteht sich - wie die Kirche - als Raum der Weltdeutung und verweist über sich hinaus. Der Vortrag formuliert Gedanken und zeigt Bilder zu einer schwierigen Beziehung.
Fr.15.12.2017, 09.30 - 11.00 Uhr, Hartmut Rehr, Theologe

In päd. Verantwortung mit der Ev. Erwachsenenbildung Nds





Datum
27.10.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
03.11.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
10.11.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
17.11.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
24.11.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
01.12.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
08.12.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg
Datum
15.12.2017
Uhrzeit
09:30 - 11:00 Uhr
Ort
Museum Lüneburg, Wandrahmstraße 10, 21335 Lüneburg



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