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Menschenrechte eine Aktion der Fabs und dem mosaique

„Ach ja, die Menschenrechte. War da was? Sie sind gerade hier in Deutschland für viele eine juristische Abstraktion geworden. Etwas, was so selbstverständlich ist, dass kaum jemand sie genauer kennt. Die meisten nehmen an, dass sich im Zweifel schon jemand kümmern wird – eine staatliche Stelle, ein Gericht oder eine Organisation. Menschenrechte gelten aber nur so lange und in dem Maße, wie sie als politische Forderung aktiviert werden können und aktiv bleiben. Als Grundrechte haben Menschenrechet eine Allgemeingültigkeit, die sie gefährlich und zugleich gefährdeter macht als andere Rechtsmittel.

Menschenrechte sind gefährlich, weil sie unmittelbar plausibel sind. Ihre Kraft kommt aus einem einfachen Gedanken: Will ich so leben, wie es da beschrieben ist? Und das immer wiederkehrende, millionenfache: „Ja, natürlich!“ ist es was diese Grundquelle zu einem Kraftquell für die alltäglichen Kämpfe macht und die Macht derer untergräbt, die gegen sie verstoßen.

 

Menschenrechte sind aber immer auch prekär. Nichts ist so leicht, wie solche Grundrechte im Allgemeinen und im Konkreten zu verletzen Unter Vorwänden, die gerade für die Mächtigen immer wohlfeil sind. Und vollends wird ihnen die Grundlage entzogen, wenn auch der Westen Menschenrechtsverletzungen im Namen der Menschenrechte begeht.“

Thorsten Schilling, fluter 2008

 

Was können wir hier vor Ort tun, damit die Menschenrechte in Lüneburg komplett selbstverständlich sind und sich hier Jeder frei und wohl fühlen kann?

Einladung an alle, die etwas für die Einhaltung der Menschenrechte tun wollen:

Sa. 3.11. um 18:30 im mosaique – Haus der Kulturen, Katzenstr. 3

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